PSkaVO
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BGBl.III/FNA: 301-1-3

Verordnung
über die Noten- und Punkteskala für die erste und zweite juristische Prüfung

(Punkteskalaverordnung) n-amtl

(PSkaVO) n-amtl


vom 03.12.81 (BGBl_I_81,1243
geändert durch Art.209 Abs.4 des Ersten Gesetzes über die Bereinigung von Bundesrecht im Zuständigkeitsbereich des Bundesministeriums der Justiz
vom 19.04.06 (BGBl_I_06,866)

bearbeitet und verlinkt (261)
von
H-G Schmolke


[ Änderungen-2006 ]




Auf Grund des durch Artikel 1 Nr.3 des Gesetzes vom 16.August 1980 (BGBl.I S.1451) neu gefaßten 5d Abs.1 Satz 5 des Deutschen Richtergesetzes wird mit Zustimmung des Bundesrates verordnet:




_1   PSkaVO
Notenstufen und Punktzahlen

Die einzelnen Leistungen in der ersten und zweiten Prüfung sind mit einer der folgenden Noten und Punktzahlen zu bewerten:

sehr gut

eine besonders hervorragende Leistung

= 16 bis 18 Punkte
gut

eine erheblich über den durchschnittlichen Anforderungen liegende Leistung

= 13 bis 15 Punkte
voll befriedigend

eine über den durchschnittlichen Anforderungen liegende Leistung

= 10 bis 12 Punkte
befriedigend

eine Leistung, die in jeder Hinsicht durchschnittlichen Anforderungen entspricht

= 7 bis 9 Punkte
ausreichend

eine Leistung, die trotz ihrer Mängel durchschnittlichen Anforderungen noch entspricht

= 4 bis 6 Punkte
mangelhaft

eine an erheblichen Mängeln leidende, im Ganzen nicht mehr
brauchbare Leistung

= 1 bis 3 Punkte
ungenügend

eine völlig unbrauchbare Leistung

= 0 Punkte.



_2   PSkaVO
Bildung von Gesamtnoten

(1) Soweit Einzelbewertungen zu einer Gesamtbewertung zusammengefaßt werden, ist die Gesamtnote bis auf zwei Dezimalstellen ohne Auf- und Abrundung rechnerisch zu ermitteln.

(2) Den errechneten Punktwerten entsprechen folgende Notenbezeichnungen: Prüfungsgesamtnote lautet auf

14,00 bis 18,00

 

sehr gut
11,50 bis 13,99

 

gut
9,00 bis 11,49

 

voll befriedigend
6,50 bis 8,99

 

befriedigend
4,00 bis 6,49

 

ausreichend
1,50 bis 3,99

 

mangelhaft
0 bis 1,49

 

ungenügend.



_3   PSkaVP
Übergangsvorschrift

(1) 1Die 1 und 2 sind auf Prüfung anzuwenden, die nach dem 1.Januar 1983 begonnen werden, soweit nicht das Landesrecht einen früheren Zeitpunkt für die Anwendung bestimmt.
2Das Ablegen von Prüfungsleistungen nach 5d Abs.3 des Deutschen Richtergesetzes gilt nicht als Beginn der Prüfung.

(2) Für Wiederholungsprüfungen kann das Landesrecht abweichende Regelungen vorsehen.



_4   PSkaVO (F)
Berlin-Klausel (1)

(aufgehoben)



_5   PSkaVO
Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft.




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