RsprS zu 42 SVwVfG
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  1. Eine Bodenverkehrsgenehmigung kann ungeachtet der bereits erfolgten Umschreibung im Grundbuch stets mit der Begründung aufgehoben werden, der Rechtsvorgang sei nicht genehmigungspflichtig gewesen. (vgl. VG Saarl, U 02.02.67 - 2 K 238/66 - Begünstigender VA, NJW 67,1338 = DVBl.67,791 (L) = DNr.67.001)


  2. Schreib- und Rechenfehler sowie ähnliche offenbare Unrichtigkeiten in einem Verwaltungsakt (hier: Wohngeldbewilligung) kann die Behörde jederzeit berichtigen; die Grundsätze über die Aufhebung fehlerhafter begünstigender Verwaltungsakte gelten insoweit nicht. (vgl. OVG Breme, U 20.12.73 - 3 A 55/72 - Schreib- + Rechenfehler, DÖV 74,353 = DNr.73.010)

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