RsprS zu Art.20a   GG Bund
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Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen

  1. Als Kompetenzausübungsschranke für den Bund setzt der Grundsatz bundesfreundlichen Verhaltens wegen seiner Akzessorietät eine korrespondierende Rechtsposition der Länder voraus. Allein der Umstand, dass das Land für den Vollzug bestimmter Gesetze zuständig ist, begründet noch keine solche Rechtsposition. (vgl BVerfG, B, 05.12.01, - 2_BvG_1/00 - Moratorium Gorleben - BVerfGE_104,238 = www.bverfg.de)

  2. Die Antragstellerin kann sich auf die Verletzung von Grundrechten, des Art. 20a GG und des Art.20 Abs.3 GG nicht berufen, weil ein Land vom Bund nur die Achtung solcher Verfassungsnormen verlangen kann, die die Bundesgewalt in ihrer Auswirkung auf das Verfassungsleben der Länder beherrschen und damit eine rechtliche Beziehung zwischen Bundesgewalt und Landesgewalten herstellen (BVerfGE 81, 310 <333>). Die genannten Bestimmungen des Grundgesetzes prägen aber das föderative Bund-Länder-Verhältnis nicht. (vgl BVerfG, B, 05.12.01, - 2_BvG_1/00 - Moratorium Gorleben - BVerfGE_104,238 = www.bverfg.de)



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