ZahlVGJG 1-2
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BGBl.III/FNA

Gesetz
über den Zahlungsverkehr mit Gerichten und Justizbehörden

(Zahlungsverkehrsgesetz) n-amtl

(ZahlVGJG)


vom (BGBl_I_06,)

= Art.2 des Zweiten Gesetzes zur Modernisierung der Justiz (2. Justizmodernisierungsgesetz)

frisiert und verlinkt von
H-G Schmolke

[ Änderungen-2006 ]




_1   ZahlVGJG
(Veordnungsermächtigungen)

(1) 1Die Landesregierungen werden ermächtigt, durch Rechtsverordnung zu bestimmen, in welchen Fällen Zahlungen an Gerichte und Justizbehörden der Länder unbar zu leisten sind.
2Die Landesregierungen können durch Rechtsverordnung die Ermächtigung nach Satz 1 auf die Landesjustizverwaltungen übertragen.

(2) Das Bundesministerium der Justiz wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung ohne Zustimmung des Bundesrates zu bestimmen, in welchen Fällen Zahlungen durch die Gerichte und Justizbehörden des Bundes oder an Gerichte und Justizbehörden des Bundes unbar zu leisten sind.

(3) 1In den Rechtsverordnungen ist zu bestimmen, in welcher Weise unbare Zahlungen an die Gerichte und Justizbehörden erfolgen können und nachzuweisen sind.
2Die Barzahlung ist zu gewährleisten, wenn dem Zahlungspflichtigen eine unbare Zahlung nicht möglich oder wenn Eile geboten ist.
3Für die nach Absatz 1 zu erlassende Rechtsverordnung gelten die Sätze 1 und 2 nur, wenn die Zahlungen aufgrund bundesrechtlicher Vorschriften erfolgen.



_2   ZahlVGJG
(Kostenlose Zahlungsmittel)

Solange am Ort des Gerichts oder der Justizbehörde ein Kreditinstitut aufgrund besonderer Ermächtigung kostenlos Zahlungsmittel für das Gericht oder für die Justizbehörde gegen Quittung annimmt, steht diese Zahlungsmöglichkeit der Barzahlung gleich.




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